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paxos, paradies im olivenhainen

Paxos - ΠΑΧΟΙ

ist ein wahres Paradies für Wanderer. Die grüne Abhänge kontrastieren stark mit dem kristallklaren Meer mit immer wechselnden Farben, und sind großenteils bewachsen mit Olivenbäumen, Zypressen und Kiefern. Auch gibt es zahlreiche Weinberge und es lohnt sich bestimmt die örtliche Weine zu probieren. Der höchste Gipfel von Paxos, Ag.Isavros ist 250m. Hier stehen die Ag. Isavroskirche und der Telefonmast und die Aussicht ist außergewöhnlich schön. Die grüne Landschaft wird abgewechselt durch kleine Bauernhöfe und unzahlbare Kirchen. Die Ostküste hat eine wunderliche Küstenlinie mit beschützten Baien und die Westküste ist spektakulär durch die stillen Klippen mit gut 40 Höhlen wie Ypapantis und spektakuläre Felsen wie Ortholitos und Tripitos.

Paxos ist eine Insel ohne Wasser; es gibt nur wenige natürliche Quellen. Die Engländer haben verschiedene "Sternas" gebaut um das Regenwasser aufzufangen, damit man auch in trockenen Monaten einen Wasservorrat hat. Zerstreut über die Insel gibt es noch verschiedene von diesen Sternas. Die wichtigste Einkommensquellen sind der Tourismus, der Olivenanbau und die Fischerei. Die Preise auf Paxos sind ein wenig höher dann man in Griechenland gewöhnt ist; teils weil alles mit dem Boot zugeführt werden soll, aber auch weil Paxos eine einwenig exklusivere Bestimmung ist mit hauptsächlich Villavermietung, wo hauptsächlich wohlhabende Engländer und Italiener ihre Ferien verbringen und viele Jachtbesitzer in den romantischen kleinen Häfen von Paxos festmachen.

Poseidon. Foto Jo Schrans

Der Griechischen Mythologie zufolge ist Paxos entstanden durch Zutun von Poseidon, der Meeresgott. Er wollte einen ruhigen Platz für ihm selbst und seine geliebte Amphitriti schöpfen. Mit seinem Dreizack schlug er den unteren Teil von Korfu ab und so entstand Paxos. Auch nach der Legende war der Schlag so kräftig das Poseidon hierdurch seinen Dreizack verlor. Dieser wurde später durch die Paxioten zurückgefunden und ist seitdem das Wappen von Paxos.

Paxos hat keinen Flughafen und ist nur mit Ferry, Flying Dolphin und Kaik erreichbar. Auch hierdurch hat Paxos noch viel von seinem ursprünglichen Charakter behalten. Die meiste Besucher sind Tagestouristen die mit einem Bootausflug Paxos anlaufen. Außer den Monaten Juli und August wenn auch eine Autofähre aus Italien regelmäßig anlegt, ist es noch eine großenteils unverdorbene kleine Insel mit einer freundlichen Bevölkerung, wo es besonders in den kleinen Dörfchen und das „Innenland“ scheint ob die Zeit hier hat stillgestanden. Die drei größte Dörfer sind Gaios, Lakka und Loggos. Daneben liegen über die ganze Insel zerstreut verschiedene Weiler. Viele der Namen dieser Weiler enden auf „ atika“ und sind abgeleitet von den Namen der Einwohner, Bogdanatika von den Familiennamen Bogdanou oder Bogdanos, Kontogianatika von dem Familiennamen Kontogiannis Usw.,Usw.

Es gibt schöne Strände und die unzählbare Buchten und kleine Baien die nur von dem Wasser ab erreichbar sind warten darauf entdeckt zu werden. Einen Ausflug nach der Ypapantis Höhle und nach Tripitos Arch darf nicht überschlagen werden. Es ist schön um statt eines Autos ein kleines Boot zu mieten und auf dieser Art Paxos kennen zu lernen.  Die Strände auf Paxos sind  oft bedeckt mit feinem Kies aber es gibt auch Sandstrände und kleine Baien und Buchten die oft nur von dem Wasser ab erreichbar sind.  Mehr über die Strände können Sie lesen auf die Extraseite "Strände auf Paxos".

Auf Paxos gibt es keine Ausgrabungen oder Altertümer. Es gibt aber mehr als 60 kleine Kirchen zerstreut über die ganze Insel und einige alte Windmühlen. Die Dörfchen sind voll Sphäre, schmalen Gassen, hohe weiße oder in grellen Farben angestrichene Häuser mit Schmiedeisernen kleinen Balkonen und überall einen überfluss von Pflanzen und farbigen Blumen wie Bougainville und Oleander.

In Gaos ist ein kleines aber interessantes Museum mit verschiedenen Fossilen und Keramik aus dem klassischen Altertum, wo man auch Waffen, Werkzeuge und Interieure aus früheren Zeiten bewundern kann. Paxos ist eine idyllische kleine Insel wo Sie die Natur und sehr relaxte Ferien genießen können.

Weil die Abstände auf Paxos verhältnismäßig kurz sind, kann man zu Fuß oder mit dem Rad die Insel gut erkunden. Es sind regelmäßige Busfahrten zwischen den größten Dörfern. Möchten Sie keine Lust haben zum spazieren oder auf den Bus zu warten ; Taxen sind hier nicht teuer und die fünf Taxiunternehmen sind alle mobil erreichbar. In Gaios, Loggos und Lakka sind auch Taxistände, aber nach einem Anruf werden Sie schneller Transport haben dann wenn Sie bei dem Taxistand warten auf ein freies Taxi. Auch können Sie die schnelle "Seataxis" nehmen.

Paxos ist ein Wanderparadies. Es gibt gute Wanderkarten und einige Wanderbüchlein. Bücher und Karten können Sie bestellen auf der Seite "Paxos Reiseführer".

Paniyira-Feste: Großes Fest gibt es am 15. August, das Fest von Maria Himmelfahrt. Zuerst geht man in Prozession nach dem Kloster Panayia auf der gleichnamigen kleinen Insel und danach wird bis am Morgengrauen gefeiert auf dem Plateia von Gaios. Ende August - Anfang September findet das Internationale Paxos Musik Festival statt in Gaios.